Spiel des Jahres 2011

Qwirkle - abstrakter Legespaß

Der Name Qwirkle hört sich zunächst komisch an, leitet sich aber vom englischen quirky ab, das so viel wie gerissen heißt. Gerissenheit müssen auch die Spieler von Qwirkle beweisen, wollen sie Farben und Formen der Spielsteine erfolgreich kombinieren. Das Spiel besteht aus 108 Spielsteinen auf denen sich sechs verschiedene Symbole in sechs Farben befinden. Ziel ist es, die Steine so zu legen, dass sich Reihen bilden, die aus nur einer Farbe bestehen oder in denen nur ein Symbol vorkommt. Eine Reihe ist vollständig wenn sie aus sechs Steinen besteht. Sie ist ein Qwirkle.

Qwirkle

Sieg nach Punkten

Für jeden gelegten Stein gibt es Punkte. Davon gibt es besonders viele, wenn eine Reihe vervollständigt wird. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Wer erfolgreich sein möchte, muss nicht nur etwas Glück haben, sondern auch erkennen an welchen Stellen sich besonders viele Punkte sammeln lassen. Einfache und logische Spielregeln, die einen sofort in den Bann des Spieles ziehen, haben die Jury des Spiel des Jahres e.V. überzeugt: Sie kürten Qwirkle zum Spiel des Jahres 2011.

Sinnvolles Spielen

Das einfach zu erlernende Spiel fördert das abstrakte Denken und analytische sowie kombinatorische Fähigkeiten. Taktisches Vorgehen und vorausschauendes Handeln werden geschult. Das Spielprinzip erinnert an Domino oder Scrabble. Der Spaß mit Suchtfaktor ist für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren gedacht. Die Jury von Spiel des Jahres empfiehlt das Spiel ab acht Jahren. Unsere Meinung: Auch wenn die Kleinen weniger strategisch spielen, werden auch sie die Regeln schnell verstehen und ihre Feude haben.

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